Wegschauen, während Rom in Flammen steht.

25. Februar 2014

WhatsApp Facebook

Eine Gedankenanregung von David Sable, Global CEO Y&R.

Was haben Facebook, WhatsApp und die Ukraine gemeinsam? Nichts, könnte man zunächst meinen, aber beim genaueren Hinschauen doch eine ganze Menge. Weiterlesen »

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eXploring New York – Get out of the Zoo and into the Jungle

11. September 2012

Vor kurzem waren Strategic Planner des Y&R-Netzwerks aus aller Welt zu Gast bei Y&R New York – unter ihnen war auch ich. Sandy Thompson, Y&R Global Planning Director, und ihr Team rissen uns während drei Tagen aus dem von Mafo-Daten und Statistiken geprägten Planer-Alltag und öffnete uns die Augen für wahre Geschichten über reale Menschen in einer realen Welt.

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Bild: Diskussionsrunde im Y&R Office New York

Die besten Kreativideen resultieren meist aus banalen, offensichtlichen Dingen, die quasi auf der Hand liegen. Und oft sind es „ganz normale“ Menschen in unserem Umkreis, die die Antwort schon lange kennen. Es ist Aufgabe der Strategen, genau hinzuhören und den Wert von scheinbar belanglosen Geschichten zu erkennen. Diese Art von Konsumentenforschung, Y&R eXploring genannt, übt Sandy schon seit über 15 Jahren rund um den Globus aus: Haare waschen für eine Shampoo-Marke in Japan, Speiseeis produzieren in Mexiko, Hochzeit planen in Malaysia, Babysitten für eine Windelmarke, Pole-dancing mit Senioren, etc.

Sandy überzeugte uns davon, dass Marken ihre Konsumenten erst richtig verstehen können, wenn Sie ins Leben der Menschen eintauchen und ihren Alltag erleben. Was sich nach viel Spass anhört, hat sich für uns als harte Arbeit herausgestellt. Für eine Makeup-Marke verabredeten wir uns mit einer Beauty-Shopbesitzerin, ich liess mich im Sephora schminken, wir begleiteten junge Frauen bei der Shoppingtour und beobachteten Besucher im MOMA. Am Ende des Tages sollten wir dann inspirierende, überraschende Geschichten mitbringen. Und das taten wir auch. Nach anfänglichen Hemmschwellen machten wir tatsächlich spannende Entdeckungen. Welche das sind, ist noch geheim. Wir lassen es euch aber wissen, ob und welche Früchte unsere Erkenntnisse tragen werden.

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Bild: eXploring im Sephora-Shop

Den Kopf von den Dingen befreien, von denen man meint genau Bescheid zu wissen, und Platz für Insights schaffen, von denen man nicht einmal wusste, dass man nichts darüber weiss – das ist eXploring!

Ein paar Tipps für alle eXplorers da draussen:

Beginnt mit Daten, aber endet mit Geschichten!
Verbringt Zeit mit „Menschen“, nicht mit „Interviewpartnern“!
Seid „Freunde“, keine Moderatoren!
Bewegt euch in der Umgebung der Interessensgruppen, steckt sie nicht in weisse Räume!
Arbeitet nach deren Zeitplan, nicht nach euren Richtlinien!
Studiert nicht Menschen, lernt sie kennen!

Was sich daraus ergibt? Ein Gefühl, nicht nur Resultate!

/Janine Rupf, Strategic Planner, Y&R Group Switzerland

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Andreas Widmer zum IAA Präsidenten Schweiz gewählt

13. Juni 2012

Andreas Widmer, CEO der Y&R Group Switzerland, wurde an der Generalversammlung der IAA (International Advertising Association) zum neuen Präsidenten der IAA Schweiz gewählt. Er löst Dr. Daniel Hofer ab, der dieses Amt seit 2009 inne hatte.

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In der Schweiz ist die IAA durch das IAA Swiss Chapter sowie durch die assoziierten IAA Young Professionals vertreten.

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Das Swiss Chapter, das 1962 in der Schweiz gegründet wurde, umfasst heute rund 175 Mitglieder. Bei den Young Professionals, die seit 1996 bestehen, sind gegenwärtig knapp 80 Mitglieder vertreten.

Diese Chapters fördern den Gedanken- und Informationsaustausch der Mitglieder hier im Schweizer Markt. Sie widmen sich der Förderung des qualifizierten Nachwuchses und offerieren den Mitgliedern regelmässig Veranstaltungen, die relevante und aktuelle Themen aus Wirtschaft, Marketing und Kommunikation – vor allem aus der internationalen Perspektive – aufgreifen. Die Chapters ermöglichen Kontakte zu den IAA-Mitgliedern anderer Länder und den Zugang zu den zahlreichen Dienstleistungen der weltweiten Organisation.

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Generation World = ageless, borderless, diverse, conflicted – more in common than not

3. April 2012

Die These von David Sable, Global CEO von Y&R, am IAA-Luncheon vom 27. März 2012.

David Sable sieht in der aktuellen Global Generation nicht nur die Hipster, Millennials, Digital Natives und Gamers der heutigen Zeit, sondern alle Generationen. Es findet zunehmend eine Konvergenz der Werte und Vorlieben zwischen Jung und Alt statt. Früher mussten Brands vor allem qualitativ hochstehend, zuverlässig und vertrauenswürdig sein, um von den älteren Generationen geschätzt zu werden. Heute sind es in diesem Segment zunehmend die gleichen Imagekriterien wie bei den Jungen, welche Brands zu Top Brands machen: Einzigartigkeit, Spass, Dynamik, Innovation. Dies führt dazu, dass viele der Lieblingsbrands der Jungen auch die Lieblingsbrands der 50+ sind. Gutes Beispiel hierfür ist DRS 3, bei den 20-29 Jährigen und den über 50 Jährigen gleichermassen beliebt.

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Nicht nur die Altersgrenzen verschwinden zunehmend, gemäss David Sable verwischen sich auch die Landes- und Sprachgrenzen. Wer aber glaubt, dass sich die aufstrebenden Länder nur an den Werten und Marken der westlichen Bevölkerung orientieren, irrt. So ist im asiatischen Raum nicht Facebook das beliebteste und grösste Social Network, sondern Qzone. Dieses zählt mittlerweile rund 500 Mio. Members. Im Vergleich dazu: Auf Facebook sind gegenwärtig 840 Mio. Users registriert.

Konsumenten lassen sich immer weniger anhand soziodemographischer Kriterien in Segmente einteilen. Sie weisen aufgrund ihrer Interessen und Vorlieben, ihres Lifestyles, ihrer Arbeitstätigkeit etc. verschiedenste Facetten auf und könnten deshalb unzähligen Segmenten zugeordnet werden, aber doch nicht abschliessend durch diese beschrieben werden. Es ist deshalb entscheidend, zu erkennen, in welchem Kontext die Konsumenten zu einer konkreten Produkt- oder Dienstleistungsgruppe stehen, um sie erfolgreich anzusprechen und zu überzeugen.

David Sable veröffentlicht wöchentlich seine Erfahrungen und Gedanken zu verschiedenen business- und lebensrelevanten Themen auf „the weekly ramble“.

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Der Schnelllebigkeit der Branche getrotzt.

28. Februar 2012

Annamarie Schneeberger geht nach 46 Jahren bei der Advico Y&R in Pension.

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1966 ist ein ereignisreiches Jahr. John Lennon prahlt, die Beatles seien grösser als Jesus. Heinz Schenk übernimmt die Sendung „Zum Blauen Bock“. Indira Ghandi, Leonid Breshnev und Annemarie Schneeberger treten Ihre Ämter an. In Indien, in der Sowjetunion und bei der Advico.

Als die meisten der heutigen bekannten Gesichter der Schweizer Werbung allenfalls erste Kritzeleien zu Papier brachten und Ihre Kreativität mit Gemüsebrei auslebten, war Annamarie Schneeberger bereits mittendrin in der Zeit der echten Madman. Die Zeit der Martinis, der lockeren Sprüche und der kettenrauchenden Agenturchefs ist – sollte es sie denn je gegeben haben – schon lange vorbei. 

Annamarie Schneeberger ist immer noch da. Bis heute. Fast ein Jahr nach ihrer ordentlichen Pensionierung am 31. Juli 2011 wird sie heute zum letzten Mal an der Reception der Agentur sitzen. Dort hat sie in 46 Jahren alles erlebt, was es in einer Agentur zu erleben gibt: Fusionen, Umzüge, Besitzerwechsel, unzählige Erfolge und fast so viele Dramen.

Das heutige Team der Advico Y&R wünscht Annamarie Schneeberger alles Gute für die Zukunft und wird ihre ruhige Präsenz und Ihr herzliches Wesen vermissen.

Falls ihr jemand von den hunderten von Personen, die im Laufe der Zeit mit Annamarie zusammengearbeitet haben, ein paar nette Worte zum wohlverdienten Ruhestand schreiben möchte, kann er dies auf der Facebook Seite „Danke Annamarie“ tun.

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Der Einfluss der Technologie auf die Kommunikation – David Sable (Global Y&R CEO) an der CES

13. Januar 2012

David Sable der weltweite Y&R CEO beschreibt seine Eindrücke und Konklusionen seines diesjährigen Besuches an der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.  David sandte den folgenden englischen Text an alle Mitarbeitenden; wir wollen ihn Ihnen nicht vorenthalten:

185933_170093716371734_167723843275388_338842_6507318_nFor the past many, many years, I have been attending CES, the Consumer Electronics Show.  Once it was strictly a buyers show, where the big retailers came to make the deals with the likes of Sony, Panasonic and GE. (Remember any of those companies?) Then, a number of years ago, the show organizers invited Bill Gates to be the opening keynote speaker and the show transformed itself into a technology showcase, where everyone in the space who had anything to do with technology, (including Ford, by the way), came to unveil, look at, view, buy, discuss technology as opposed to only products, i.e., devices.

Today, many of our clients are here as well, along with every new media, including Facebook, Google, Microsoft, AOL, you name it.  And their discussion is focused on how the “technology” they see impacts the brand through the user experience.

Among the notable things introduced at CES over the years — Pong by Atari, VCRs, Camcorders, Compact Discs, Nintendo, Digital Satellite systems, HDTV, Microsoft Xbox, Plasma TVs, Blu-Ray Discs.  You get the picture…all the magical innovations that have transformed our lives many times over and have given us so many new ways to tell stories about our clients’ brands.

Yet interestingly enough, if you follow the reports, there is nothing majorly new about technology being introduced this year.  Remember my point of view, that Facebook, Twitter, YouTube are not technologies, nor do they consider themselves to be technologies.  So from a technology/new device point of view, there’s not a lot new.

However, it is critical to look at where the emphasis is, because I think that’s very telling.  And not only is it telling, I think it’s hugely empowering for our business. The show this year is all about screens and mobility.  And I’d argue that screens and mobility is in fact what our business is all about. 

First the discussion on screens.  The discussion is no longer about how many screens…remember the focus on three screens, then four?  All the talk about how many screens, where, when and how, are completely dead and gone.  Now the buzz is this. Whose screen is bigger?  Whose screen is brighter?  Whose screen has deeper and better colors? Which screen is the smallest and most portable?

The advances are, in fact, remarkable.  Just a few years ago, there were gargantuan wall-sized screens that weighed two tons, gave off enough heat to warm your house in winter and cost a small fortune.  Today those same screens weigh two hundred pounds (still heavy, but look at the difference), run cool, and are eminently affordable. 

Then, of course, there are the small phone-sized screens that have the same integrity of color, brightness and definition — in fact, often more. So here’s what it’s got me thinking.  What’s going on these screens?

There’s a lot of discussion everywhere about everything becoming smart.  All the talk is around screens and apps and converging user interfaces. Today, you can use your television like an iPad to get on Facebook, check your email, pay your bills, listen to your music.  But the truth is, despite the greater affordability, no one is buying a huge screen with magnificent colors and unbelievably high definition just to do Facebook. 

People are buying these screens with the anticipation, the promise, the hope of great content — content that has emotional impact, a huge entertainment value and ultimate gratification. 

Now let’s talk about mobile.  There’s been a lot of talk about the consumerization of IT.  Don’t think consumerization, think mobility. And don’t just think smartphone, think about how even a TV screen can be mobile (Wi-Di) so that you can walk around your house or anywhere, for that matter, and watch the ballgame, a movie or your favorite weekly show.

So how does it all converge?  Mobility and smaller screens, i.e., smart phones, when used with your big-screen immersive experience give us new and better ways to connect and create experiences that are much deeper than way back when you used to talk to your friend on the phone while you were watching the same TV show.

Bottom line, we need to start thinking about content in a different way. We have to segment and connect the different types of experiences. Facebook, accessed on your mobile device while you are watching the World Cup or Super Bowl on your big screen, is an infinitely more powerful experience than doing either one alone.  Both have emotional impact, both have connective impact, but by bringing these two strands of emotion and connectivity together, the game is changed. And that is the big win.

Interestingly enough, the companies like Facebook get it. Companies like Google get it.  Companies like Microsoft get it.  And they are all looking for ways to increase the value of the content we watch on the screens. 

We are being handed unbelievable technology every day.  The companies that are closer to their customers get that it’s the great creative experience immersed in the technology that sparks and sustains consumer interest. 

It goes back to what I’ve been talking about: 

            Creativity + Innovation = New Consumer Experience

That’s the discussion we need to keep having, the area we need to keep pushing, the direction we are heading.  Just think how our world has so greatly opened — and keeps opening — as technology proliferates so rapidly.

So, in a few years from now, when screens can roll up and be stowed away in your pocket, we will be there ready to help our clients engage and connect with their customers.

Technology for technology’s sake has a short shelf life.   So it’s really all about the meaning we can create with it.

 

David

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Weil nicht nur die Wichtigen wichtig sind

8. November 2011

Fürs HEKS im „Who is Who“ die soziale Integration gefördert.

In unserer Gesellschaft dreht sich alles um sogenannt „wichtige“ Personen, während als „unwichtig“ angesehene Menschen links liegen gelassen werden. Besonders deutlich wird dies jeweils, wenn das „Who is Who“ erscheint – das Magazin mit den 200 wichtigsten Zürchern. Die Medien berichten dann ausführlich, wer neu dabei ist und wer es nicht mehr unter die begehrten Ränge geschafft hat.

Doch dieses Jahr sind im Magazin für einmal nicht 200, sondern 201 Personen zu finden. Um auf die Integrationsförderung des HEKS aufmerksam zu machen, hat Advico in Zusammenarbeit mit „Who is Who“ unter all die „wichtigen“ Menschen einen „unwichtigen“ geschmuggelt: den Langzeitarbeitslosen Ruzdi Sain. Der gebürtige Mazedonier wird aufgrund seines Alters vom wirtschaftlichen und somit auch vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Sein Portrait steht stellvertretend für alle Menschen, denen HEKS den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt ermöglicht – weil jeder Mensch wichtig ist.

Ruzdis Portrait erschien im WW Who is Who in Zürich 2011 in der Rubrik Lifestyle.

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Hoch die Flaschen

23. Februar 2011

Grosse Promotion für Bacardi realisiert.

Der Rum von Bacardi Limited, der grössten Spirituosenfirma in Privatbesitz, ist der beliebteste Rum weltweit. Seit der Gründung durch Don Facundo steht Bacardi für Lebensfreude und Genuss.

Allaccess hat das Lebensgefühl des Gründervaters Don Facundo Bacardi in die Schweiz gebracht: mit den Bacardi Bottle Nights. An den Events in verschiedenen Clubs wurden die Gäste mit einem roten Teppich empfangen. Für eine Flasche Bacardi wurden die Partygänger ohne Anstehen von Promoterinnen in die Bacardi VIP-Lounge begleitet. Dort erwartete die VIP-Gäste ein Goodie Bag mit Bacardi Gläsern, einer Eiswürfel-Form und Einwegkameras, mit der die Nachtschwärmer die einzigartige Party festhalten konnten. Die Bilder wurden den Gästen zugeschickt sowie auf der Bacardi Fanpage veröffentlicht. Auch ausserhalb der VIP-Lounges wurden die Gäste von den Promoterinnen verwöhnt – alle, die einen Bacardi Drink bestellten, erhielten ein T-Shirt.

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Im gesamten Club war die Marke mit der Fledermaus präsent: Bacardi-Flaschen als Lampen, ein Fledermaus-Teppich, Poster, Tischdekoration sowie natürlich die allaccess Promotorinnen sorgten für eine stimmungsvolle Nacht ganz im Sinne von Don Facundo Bacardi.

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