TV-Quote: Quo(te) vadis?

20. Februar 2014

Junge Frau vor altem Frensehgerät
Bild: Mediapulse/Publica Data AG

Da dieser Artikel eine kontroverse Diskussion ausgelöst hat, haben wir uns entschlossen, ihn auf Wunsch von Drittparteien zu entfernen.

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Das unglaubliche digitale Mediennutzung- und Werbeausgaben-Paradoxon

22. Mai 2013

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Neuen Technologien gegenüber sind wir Schweizer äusserst aufgeschlossen, 85% der Schweizer haben einen Internetanschluss. Wir sind sogar Weltmeister in der Internetnutzung, 79% der Schweizer nutzen das Internet gemäss des Statistischen Bundesamtes täglich. Ob zu Hause oder mobil, wir nutzen die digitalen Medien wie fast keine andere Nation auf dieser Welt. Zumindest gilt das für uns Schweizer Konsumenten.

Wir Schweizer Marketing- und Kommunikationsprofis sehen das aber leider ganz anders. In der Schweiz investieren wir auch heute noch nur 10 bis 15% der Marketing-Spendings in die Online-Kanäle, obwohl die Mediennutzung einen weit höheren Anteil rechtfertigen würde.

Ganz anders ist dies in UK. Dort verfügen 82% der Erwachsenen über einen Internetanschluss. Und während 68% der Engländer das Internet täglich nutzen, werden dort gemäss einer Studie von Martinimedia dieses Jahr 48% der Marketingmittel in die digitalen Kanäle fliessen (Resultate Flyer).

Auch negiert man in der Schweiz oft, dass Online-Werbemittel einen positiven Impact auf Markenimage und Markenpräfenz haben können.

Im Vereinigten Königreich ist das ganz anders:
•    71% sind dort überzeugt, dass digitale Kommunikation einen positiven Effekt auf das Markenimage hat.
•    79% sind dort überzeugt, dass digitale Kommunikation sich positiv auf die Markenpräferenz auswirkt.

Wann werden wir in der Schweiz wohl endlich aufwachen?

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Media Use Index 2012 – Brandneue Ergebnisse zum Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung

5. Oktober 2012

Am Mittwoch hat die Y&R Group Switzerland die neusten Erkenntnisse aus der MUI Studie 2012 im Museum für Gestaltung präsentiert. Einige kleine Sensationen und brandaktuelle Entwicklungen rund um die Themen wie beispielsweise Social Media, eCommerce und Mobile haben die 140 Gäste begeistert.

Urs Krucker, Head of Strategy, und Scarlett Gaus, Strategische Planerin, präsentieren die neusten Resultate der Studie Media Use Index 2012

Einige Highlights aus der Studie:

  • Mobiles Internet wird zum Massenmedium

Die erste grosse Erkenntnis: die mobile Internetnutzung steigt rapide, die grossen klassischen Medienkanäle wie TV, Print, Radio dagegen stagnieren. Internet per Smartphone wird inzwischen von mehr als der Hälfte (54%) der Schweizer genutzt. Immer mehr Schweizer lesen Zeitungen per Mobile, 20 Minuten wird beispielsweise von rund 40% der Leser mobil gelesen.

  • Social Media und Online Shopping – daily routines

Ist Social Media nun am Höhepunkt angelangt und legt sich bald wieder? Nein, Social Media wächst immer weiter, vor allem in der aktiven Nutzung. 43 Prozent der Befragten geben an aktiv auf Social Networks zu sein.

  • Silver Surfer – vital, mobil, kaufkräftig

Online, auf Social Media und dem Smartphone üben sie dieselben Aktivitäten aus wie jüngere Generationen, wenn auch weniger intensiv, dafür aber bewusster. Zusammenfassend: Silver Surfer sind ausgesprochen mündige Netzbewohner, selektive Internetnutzer und smarte Online-Shopper.

Lade noch heute den MUI-Flyer mit weiteren Highlights herunter!

Flyer Media Use Index 2012 – www.media-use-index.ch

Die Studie Media Use Index (www.media-use-index.ch) untersucht zum vierten Mal das Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung.Zum spannenden Quervergleich unterteilt die Studie die Online-Bevölkerung in drei Generationen – „Digital Natives“ (bis 29), „Digital Immigrants“ (30-54) und „Silver Surfers“ (ab 55).

 

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In 35 Tagen beginnt die Fussball-EM 2012. Ist ihr Marketing bereit?

4. Mai 2012

Da schlagen die Männerherzen wieder höher – einen Monat lang jeden Abend Fussball mit Kumpels schauen und dazu eine Grillwurst mit reichlich Heinz-Ketchup essen, Zweifel-Chips knabbern und Feldschlösschen Bier trinken. Der BrandAssetTM Valuator verrät uns, welche Marken und Produkte Fussballfans noch so kaufen/nutzen.

Welche Marken EM-Zuschauer sonst noch bevorzugt kaufen, bzw. nutzen (Quelle: BAV 2011):

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Allen Klischees zum Trotz wird der Fussball immer weiblicher. Gemäss ARD sassen in Deutschland bei der Europameisterschaft 2008 zum Beispiel mehr Frauen als Männer vor den Bildschirmen. Der BrandAssetTM Valuator bestätigt diesen Trend: 2011 sind bereits 39 Prozent der Fussballfans, die regelmässig EM-Spiele schauen, weiblich. Von denjenigen, die sich regelmässig oder gelegentlich für die EM vor den Fernseher setzen, sind sogar 47% Frauen. Ein Stelldichein in der typischen Männerdomäne hat teilweise stattgefunden, immerhin gibt’s die EM-Trikots schon in Damengrössen! Hat sich ihr Marketing auf die steigende Zahl weiblicher Fussballfans eingestellt?

Wie intensiv schaut die Schweizer Bevölkerung die Fussball Europameisterschaft (Quelle: BAV 2011)?

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Generation World = ageless, borderless, diverse, conflicted – more in common than not

3. April 2012

Die These von David Sable, Global CEO von Y&R, am IAA-Luncheon vom 27. März 2012.

David Sable sieht in der aktuellen Global Generation nicht nur die Hipster, Millennials, Digital Natives und Gamers der heutigen Zeit, sondern alle Generationen. Es findet zunehmend eine Konvergenz der Werte und Vorlieben zwischen Jung und Alt statt. Früher mussten Brands vor allem qualitativ hochstehend, zuverlässig und vertrauenswürdig sein, um von den älteren Generationen geschätzt zu werden. Heute sind es in diesem Segment zunehmend die gleichen Imagekriterien wie bei den Jungen, welche Brands zu Top Brands machen: Einzigartigkeit, Spass, Dynamik, Innovation. Dies führt dazu, dass viele der Lieblingsbrands der Jungen auch die Lieblingsbrands der 50+ sind. Gutes Beispiel hierfür ist DRS 3, bei den 20-29 Jährigen und den über 50 Jährigen gleichermassen beliebt.

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Nicht nur die Altersgrenzen verschwinden zunehmend, gemäss David Sable verwischen sich auch die Landes- und Sprachgrenzen. Wer aber glaubt, dass sich die aufstrebenden Länder nur an den Werten und Marken der westlichen Bevölkerung orientieren, irrt. So ist im asiatischen Raum nicht Facebook das beliebteste und grösste Social Network, sondern Qzone. Dieses zählt mittlerweile rund 500 Mio. Members. Im Vergleich dazu: Auf Facebook sind gegenwärtig 840 Mio. Users registriert.

Konsumenten lassen sich immer weniger anhand soziodemographischer Kriterien in Segmente einteilen. Sie weisen aufgrund ihrer Interessen und Vorlieben, ihres Lifestyles, ihrer Arbeitstätigkeit etc. verschiedenste Facetten auf und könnten deshalb unzähligen Segmenten zugeordnet werden, aber doch nicht abschliessend durch diese beschrieben werden. Es ist deshalb entscheidend, zu erkennen, in welchem Kontext die Konsumenten zu einer konkreten Produkt- oder Dienstleistungsgruppe stehen, um sie erfolgreich anzusprechen und zu überzeugen.

David Sable veröffentlicht wöchentlich seine Erfahrungen und Gedanken zu verschiedenen business- und lebensrelevanten Themen auf „the weekly ramble“.

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Prestige gibt es nicht zum fairen Preis

26. März 2012

Urs Krucker, Y&R Group, diskutierte am 19.03.2012 zum Thema „Prestigemarken“ in der DRS 1-Sendung Treffpunkt. Podcast.

Das Bedürfnis nach Prestige ist ein starker Konsum-Motor, insbesondere von Luxusgütern. Eine Marke mit Prestige erlaubt es Konsumenten, ihren gesellschaftlichen Wert nach aussen zu zeigen und sich gegenüber anderen Konsumenten abzugrenzen. Im Marketing spricht man mit Bezug auf Prestige-Marken deshalb auch häufig von Positionierungsgütern. Der Wert der Marke wird dadurch bestimmt, wer sie besitzt bzw. wer sie nicht besitzt.

 

Gemäss BrandAssetTM Valuator, der grössten Marken- und Konsumentenstudie, haben diese 20 Marken für Herr und Frau Schweizer am meisten Prestige.

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Dabei fällt auf: Die 20 prestigereichsten Marken kommen ausschliesslich aus den Bereichen Automobil, Uhren/Schmuck und Fashion und charakterisieren sich durch folgende Gemeinsamkeiten: Sie sind differenziert, nicht alltäglich, polarisierend, elitär und geheimnisvoll.

Wenn Sie das Bedürfnis der Konsumenten nach Prestige für Ihr Marketing nutzen wollen, dann beachten Sie folgende Punkte:

  • Zielgruppe: Definieren Sie nicht nur eine Käufer-Zielgruppe für ihre Prestige-Marke, sondern auch eine Zielgruppe, die Sie ganz klar nicht als Kunden haben wollen.
  • Sichtbarkeit: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kunden auch von jenen gesehen werden, die sich Ihr Produkt nicht leisten können.
  • Preis: Der Preis ist nicht mehr nur der Betrag, den Sie für Ihr Produkt verlangen. Der Preis wird zum Positionierungsinstrument.
  • Exklusivität: Es kommt nicht auf den greifbaren Nutzen Ihres Produkts an. Das soziale Prestige Ihrer Kunden steigt, wenn sie in ihrem Umfeld zu den wenigen gehören, welche Ihr Produkt überhaupt geniessen können.

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„Generation World” by David Sable / CEO Y&R Worldwide am IAA Luncheon vom 27. März 2012

12. März 2012

In unserer Tätigkeit als Marketers können wir uns heute auf Unmengen von Daten abstützen, welche uns Informationen zu den kleinsten nur denkbaren Segmenten liefern. Aber sehen wir in diesem Datendschungel den Wald vor lauter Bäumen überhaupt noch? David Sable spricht am IAA Luncheon vom 27. März über Generation World. Denn die wirklich grossen und wahren Trends und Entwicklungen erkennt man dann, wenn sie auf eine Vielzahl von Menschen zutreffen unabhängig von Alter, Geschlecht, Sprach- und Landesgrenzen.

So kann man heute nicht mehr zwingend zwischen Jung und Alt unterscheiden, Unterschiede in Werthaltungen, Konsumpräferenzen und Verhalten zwischen den verschiedenen Alterssegmenten verwischen immer mehr.

BlogWebsite_DavidSable_Grafik

* BrandAssettTM Valuator 2011
** Media-Use-Index 2011

Der IAA-Luncheon findet statt am 27. März von 11.30-14.15 im Hotel Savoy Baur en Ville in Zürich. Der Luncheon steht IAA-Mitgliedern und gegen Kostenbeteiligung auch Nicht-IAA-Mitgliedern offen. Mehrinformationen und Anmeldung über http://www.iaa.ch/de/events/2012/753.php

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Wenn Länder Marken wären…

22. Februar 2012

Länder sind wie Marken. Sie haben ihren eigenen Charakter, erzählen Geschichten und bauen ein Image auf. Im Gegensatz zu Marken sind Länder und ihre Bevölkerung stark mit Klischees behaftet. Inwiefern diese Klischees zutreffen, wissen wir nicht. Doch die Markenstudie BrandAssetTM Valuator (BAV) zeigt u.a. auf, welches Image die verschiedenen Länder bei der Schweizer Bevölkerung haben. Sucht man dann im BAV nach den kommerziellen Marken mit einem ähnlichen Image, ergeben sich durchaus witzige Markenpaare.

KeyVisual

So weist das unbekümmerte, spassige Brasilien ein ähnliches Markenbild aus wie Malibu oder Bacardi Breezer. After Eight steht für das traditionelle, glamouröse und originale England. Durch das andersartige und unabhängige ‚Star‘-Image wirkt die USA ähnlich wie das Fernsehnetzwerk MTV. Mit M&M’s, Smarties und Chupa Chups wird Spanien einem charmanten, freundlichen und sinnlichen Image gleichgesetzt. Und wie sehen die Schweizer ihr eigenes Land? Die höchste Imageübereinstimmung zeigt sich bei wohltätigen Organisationen wie Médecins sans Frontière, Schweizerisches Rotes Kreuz oder WWF – sozial, vertrauenswürdig, visionär und gradlinig/aufrichtig.

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