
Neuen Technologien gegenüber sind wir Schweizer äusserst aufgeschlossen, 85% der Schweizer haben einen Internetanschluss. Wir sind sogar Weltmeister in der Internetnutzung, 79% der Schweizer nutzen das Internet gemäss des Statistischen Bundesamtes täglich. Ob zu Hause oder mobil, wir nutzen die digitalen Medien wie fast keine andere Nation auf dieser Welt. Zumindest gilt das für uns Schweizer Konsumenten.
Wir Schweizer Marketing- und Kommunikationsprofis sehen das aber leider ganz anders. In der Schweiz investieren wir auch heute noch nur 10 bis 15% der Marketing-Spendings in die Online-Kanäle, obwohl die Mediennutzung einen weit höheren Anteil rechtfertigen würde.
Ganz anders ist dies in UK. Dort verfügen 82% der Erwachsenen über einen Internetanschluss. Und während 68% der Engländer das Internet täglich nutzen, werden dort gemäss einer Studie von Martinimedia dieses Jahr 48% der Marketingmittel in die digitalen Kanäle fliessen (Resultate Flyer).
Auch negiert man in der Schweiz oft, dass Online-Werbemittel einen positiven Impact auf Markenimage und Markenpräfenz haben können.
Im Vereinigten Königreich ist das ganz anders:
• 71% sind dort überzeugt, dass digitale Kommunikation einen positiven Effekt auf das Markenimage hat.
• 79% sind dort überzeugt, dass digitale Kommunikation sich positiv auf die Markenpräferenz auswirkt.
Wann werden wir in der Schweiz wohl endlich aufwachen?
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Der Detailhandel ist und bleibt gefordert: Verschärfter Wettbewerbsdruck, steigende Preissensibilität, erhöhte Transparenz, fortschreitende Technologisierung, neue Verkaufsformen und veränderte Kaufmuster erfordern von Herstellern und Retailern eine hohe Flexibilität und Innovationskraft. Wer nicht über die notwendigen Strukturen und Prozesse verfügt, um sich rasch und adäquat neuen Markgegebenheiten anzupassen, wird mittelfristig nicht überleben.
Eine zentrale Herausforderung für den Detailhandel bleibt die Digitalisierung, welche die Regeln immer wieder neu definiert. Das Internet erlaubt es Konsumenten nicht nur jederzeit online und mobile einzukaufen, sondern ermöglicht es ihnen auch, sich einfach und rasch relevante Informationen zu Produkten und Dienstleistungen zu beschaffen. Eine spezielle Ausprägung davon zeigt sich im «Showrooming-Effekt»: Konsumenten besuchen den Laden, um sich die Produkte anzuschauen und sich beraten zu lassen. Per Smartphone informieren sie sich direkt vor Ort, bei welchem Anbieter sie das gewünschte Produkt am günstigsten bekommen und kaufen es letztlich dort. Für stationäre Retailer kann diese Entwicklung zu einer ernstzunehmenden Gefahr werden und zwingt sie zu hybriden Retail-Konzepten oder innovativen Multi-Channel-Strategien, welche einen klar erkennbaren Mehrwert für den Konsumenten bieten.
In diesem kompetitiven Umfeld wird Shopper-Marketing immer wichtiger. Es gilt, alle Marketinginstrumente so einzusetzen, dass der Konsument im gesamten Kaufentscheidungsprozess optimal begleitet und unterstützt wird – und schliesslich ein für beide Seiten zufriedenstellender Kaufabschluss resultiert. Besondere Beachtung wird dabei dem Point of Purchase (POP) geschenkt, wo letztlich 70% der Kaufentscheide getroffen werden. Leider steht die Praxis des Shopper-Marketings noch in den Anfängen. Die Retailer müssen deshalb nach dem Motto „Trial & Error“ ihre Verkaufsfläche vermehrt als Versuchslabor nutzen, um neue Konzepte zu testen. Denn nur wer wagt, gewinnt.
Die Y&R Group Switzerland hat die sieben wichtigsten Trends im Retailing identifiziert und deren Impact für Retailer, Hersteller und Marketeers analysiert. Eine Übersicht zu den Trends finden Sie als Flyer zum kostenlosen Download unter www.media-use-index.ch.
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Am Mittwoch hat die Y&R Group Switzerland die neusten Erkenntnisse aus der MUI Studie 2012 im Museum für Gestaltung präsentiert. Einige kleine Sensationen und brandaktuelle Entwicklungen rund um die Themen wie beispielsweise Social Media, eCommerce und Mobile haben die 140 Gäste begeistert.

Urs Krucker, Head of Strategy, und Scarlett Gaus, Strategische Planerin, präsentieren die neusten Resultate der Studie Media Use Index 2012
Einige Highlights aus der Studie:
- Mobiles Internet wird zum Massenmedium
Die erste grosse Erkenntnis: die mobile Internetnutzung steigt rapide, die grossen klassischen Medienkanäle wie TV, Print, Radio dagegen stagnieren. Internet per Smartphone wird inzwischen von mehr als der Hälfte (54%) der Schweizer genutzt. Immer mehr Schweizer lesen Zeitungen per Mobile, 20 Minuten wird beispielsweise von rund 40% der Leser mobil gelesen.
- Social Media und Online Shopping – daily routines
Ist Social Media nun am Höhepunkt angelangt und legt sich bald wieder? Nein, Social Media wächst immer weiter, vor allem in der aktiven Nutzung. 43 Prozent der Befragten geben an aktiv auf Social Networks zu sein.
- Silver Surfer – vital, mobil, kaufkräftig
Online, auf Social Media und dem Smartphone üben sie dieselben Aktivitäten aus wie jüngere Generationen, wenn auch weniger intensiv, dafür aber bewusster. Zusammenfassend: Silver Surfer sind ausgesprochen mündige Netzbewohner, selektive Internetnutzer und smarte Online-Shopper.
Lade noch heute den MUI-Flyer mit weiteren Highlights herunter!

Flyer Media Use Index 2012 – www.media-use-index.ch
Die Studie Media Use Index (www.media-use-index.ch) untersucht zum vierten Mal das Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung. Zum spannenden Quervergleich unterteilt die Studie die Online-Bevölkerung in drei Generationen – „Digital Natives“ (bis 29), „Digital Immigrants“ (30-54) und „Silver Surfers“ (ab 55).
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