Im Sprint vom Briefing zur Anzeige

15. September 2014

Migros Sprint-Inserate

Migros Sprint-Inserate

Um migipedia.ch im Zuge des Relaunch neu zu bewerben, hat Advico Y&R echte Kundenkommentare aus der Social Media-Plattform kontextbezogen in die redaktionellen Inhalte des Blick am Abend implantiert. Eine unkonventionelle Idee, die die Verantwortlichen in ein enges Zeitkorsett zwängte.

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Facebook – wichtige Informationsquelle oder Freizeitvergnügen?

18. August 2014

Facebook - Informationsquelle oder Freizeitvergnügen

Facebook – Informationsquelle oder Freizeitvergnügen

Eine Gedankenanregung von David Sable, Global CEO Y&R.

Hat Facebook einen bahnbrechenden Wandel erfahren? Hat sich der Nachfolger der langweiligen Diaschauen, die unsere Grosseltern so gern mochten, in etwas Neues, möglicherweise Menschlicheres verwandelt?

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Teen Hoot und andere «digitale Phänomene»

20. Juni 2014

Teen-Hoot

Eine Gedankenanregung von David Sable, Global CEO Y&R.

Stichwort Fussball-WM – da stellt sich die Frage: Wo schauen Sie die Spiele an – und mit wem?

Ich wette, das sieht so aus: Sie stehen vor einem grossen Bildschirm und sind von Freunden umgeben – von denen Sie einige erst vor wenigen Minuten kennengelernt haben. Vielleicht haben Sie aber auch eine Eintrittskarte ins Stadion ergattert, im Komplettpaket Flug, Hotel und Spiel …

Ich schreibe dies gerade in Frankreich, wo wie fast überall auf der Welt alle nur noch Fussball im Kopf haben. Und natürlich «Promis», all die internationalen Stars, die hier in Cannes sind.

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Amazon sorgt sich nicht um seine Gewinne

5. Juni 2014

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Eine Gedankenanregung von David Sable, Global CEO Y&R.

«Kaufe billig, verkaufe teuer …» – Für dieses berühmte Anlagekonzept, das für zahlreiche Debatten und Diskussionen gesorgt und viel Spott geerntet hat, gibt es inzwischen unzählige Abwandlungen, so beispielsweise «Kaufe teuer, verkaufe noch teurer» oder der berühmte Witz von Will Rogers: «Um Geld zu verdienen, kaufen Sie eine gute Aktie, halten Sie diese, bis sie steigt, und verkaufen Sie dann. Steigt sie nicht, kaufen Sie die Aktie nicht.»

Und natürlich gibt es auch eine Kehrseite – der Umkehrschluss, der lediglich zur Verspottung verwendet wird – «Kaufe teuer, verkaufe billig …».

Doch bevor Sie nun auf mich losgehen – mir sind High-to-Low-Strategien, bei denen man nicht auf, sondern gegen etwas wettet, durchaus bekannt. Sie werden mir jedoch zustimmen, dass die Grundidee, das unabänderliche Gesetz oder die ultimative Strategie darin besteht, etwas für mehr Geld zu verkaufen, als man investiert hat.

Das gilt zumindest solange, bis man sich mit der Ökonomie von Amazon und der sogenannten «Digibabble» auseinandersetzt, über die ich bereits früher berichtet habe und die in der Anleger-Community in Bezug auf Amazon weit verbreitet ist.

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Amazon.com: Prophetische Gewinne

5. Mai 2014

Amazon

Eine Gedankenanregung von David Sable, Global CEO Y&R.

«Amazon’s Shrinking Profit Sets Off a Seismic Shock to Its Shares» (Gewinnrückgang lässt Amazons Aktienkurs dramatisch einbrechen) – The New York Times

«Anemic Amazon: Wall Street Tires Of Jeff Bezos’ Aversion To Profit» (Schwache Zahlen bei Amazon: Wall Street hat von Jeff Bezos Gewinnaversion allmählich genug) – Forbes

Bing/Google – an Meinungen zu diesem Thema fehlt es nicht – und alle sind sie DIGIBABBLE …

Bei einer Konferenz, an der ich vor Kurzem teilgenommen habe, führte ein bekannter Digital Consultant die Wettbewerbsvorteile von Amazon auf, so zum Beispiel marktweit erstmals angebotene digitale Innovationen wie den Prime-Versand – als ich darauf verwies, dass traditionelle Katalogversandhäuser diese Option schon seit Sears im 19. Jahrhundert anboten und sie sich nicht als profitabel erwiesen hat, versuchte er mich kleinzureden – denn was wüsste ich schon? – und betonte, dass Amazon hiermit einen grossen Gewinn generiere und es sich um eine Innovation handele – also mal wieder DIGIBABBLE in Reinform …

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In fünf Jahren wird unser Umsatz grösstenteils digital sein

4. Dezember 2013

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WPP CEO Martin Sorrell erklärt, warum der Grossteil unserer Umsätze in fünf Jahren aus Wachstumsmärkten und digitalem Marketing stammen wird.

Wenn irgendjemandem noch nicht klar war, wie sehr sich die Medienlandschaft in den vergangenen 15 bis 20 Jahren verändert hat, so dürfte die Erkenntnis spätestens mit einer Ankündigung gekommen sein, die für unsere Epoche bezeichnend ist: Amazon-Gründer Jeff Bezos hat mit der Washington Post eine der traditionsreichsten Vertreterinnen des Journalismus schlechthin gekauft.

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Das Ende der disruptiven Werbung?

24. Juni 2013

Audi

Werbung, so hört man in letzter Zeit vermehrt, darf nicht mehr disruptiv sein; sie muss künftig so spannend, lustig und unterhaltend daher kommen, dass die Konsumenten sie freiwillig aufnehmen. Sie gerne aufnehmen. Und sogar noch teilen mit ihren Freunden, mit ihrer Familie und Kollegen. Disruptive Werbung, also ungewollte Werbung, hat künftig keine Chance mehr. Klarer Beleg dafür sind unter anderem die Umfragen unter Konsumenten: Ein Grossteil der Konsumenten traut der Werbung nicht über den Weg. Viele empfinden sie gar als störend.

Ungeheuerlich. Das ist das Ende der Werbung. Wirklich? Überprüfen wir zunächst, was daran neu ist. Nämlich: nichts. Es gab schon immer Werbung, die nervte, und Werbung, die grossartig war. Die sogenannte Cannes Rolle, die besten Werbefilme der Welt, wurde im Kino aufgeführt, und die Menschen bezahlten Eintritt, um diese Werbung zu sehen. Bereits in den 70er Jahren.

Werbung auf dem Handy nervt? Bestimmt. Werbung im Fernsehen aber auch, besonders wenn sie den Film unterbricht. Deswegen schauen wir dies jetzt zeitversetzt auf Youtube. Oder auf Netflix. Und müssen dafür bezahlen. Und auf Youtube? Willkommen in der Welt des Prerolls. 30 Sekunden Werbung vor dem 20 Sekunden Youtube Clip. Brack lässt grüssen. Und nervt dabei.

Werbung will per Definition Menschen auf Dinge aufmerksam machen, die sie brauchen. Oder brauchen sollen. Oder nicht brauchen und trotzdem kaufen sollen. Es ist das Wesen der Werbung, dass sie uns sucht. Umgekehrt funktioniert dies nur in zwei Fällen: Entweder, die Werbung ist so gut, dass sie wir sie freiwillig konsumieren. Oder wir haben ein konkretes Konsuminteresse – dann sind wir fast schon dankbar für Werbung. Google basiert auf diesem Prinzip und ist nichts anderes: eine Datingplattform für unbefriedigte Konsumbedürfnisse – mit einem banalen Matching-Algorithmus.

Werbetreibende, Werbeträger und Werbevermarkter wollen sich nicht auf die Freiwilligkeit verlassen. Sie arbeiten mit Hochdruck an neuen disruptiven Werbeprinzipien. Machen Sie sich daher gefasst auf mehr Prerolls, mehr Overlay-Ads, mehr Interstitials. Mehr Werbeeinblendungen bei Live-Ereignissen. Mehr Plakatstellen, multimedial aufgebohrt noch dazu. Display-Advertising am POS. Werbebotschaften auf Ihrem Kassenzettel. Werbung auf ihrem iPad, ihrem Windows Phone, ihrem Google TV.

Unterbecher-Werbung ist tot. Lang lebe die disruptive Werbung.

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Das unglaubliche digitale Mediennutzung- und Werbeausgaben-Paradoxon

22. Mai 2013

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Neuen Technologien gegenüber sind wir Schweizer äusserst aufgeschlossen, 85% der Schweizer haben einen Internetanschluss. Wir sind sogar Weltmeister in der Internetnutzung, 79% der Schweizer nutzen das Internet gemäss des Statistischen Bundesamtes täglich. Ob zu Hause oder mobil, wir nutzen die digitalen Medien wie fast keine andere Nation auf dieser Welt. Zumindest gilt das für uns Schweizer Konsumenten.

Wir Schweizer Marketing- und Kommunikationsprofis sehen das aber leider ganz anders. In der Schweiz investieren wir auch heute noch nur 10 bis 15% der Marketing-Spendings in die Online-Kanäle, obwohl die Mediennutzung einen weit höheren Anteil rechtfertigen würde.

Ganz anders ist dies in UK. Dort verfügen 82% der Erwachsenen über einen Internetanschluss. Und während 68% der Engländer das Internet täglich nutzen, werden dort gemäss einer Studie von Martinimedia dieses Jahr 48% der Marketingmittel in die digitalen Kanäle fliessen (Resultate Flyer).

Auch negiert man in der Schweiz oft, dass Online-Werbemittel einen positiven Impact auf Markenimage und Markenpräfenz haben können.

Im Vereinigten Königreich ist das ganz anders:
•    71% sind dort überzeugt, dass digitale Kommunikation einen positiven Effekt auf das Markenimage hat.
•    79% sind dort überzeugt, dass digitale Kommunikation sich positiv auf die Markenpräferenz auswirkt.

Wann werden wir in der Schweiz wohl endlich aufwachen?

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