Prestige gibt es nicht zum fairen Preis

26. März 2012

Urs Krucker, Y&R Group, diskutierte am 19.03.2012 zum Thema „Prestigemarken“ in der DRS 1-Sendung Treffpunkt. Podcast.

Das Bedürfnis nach Prestige ist ein starker Konsum-Motor, insbesondere von Luxusgütern. Eine Marke mit Prestige erlaubt es Konsumenten, ihren gesellschaftlichen Wert nach aussen zu zeigen und sich gegenüber anderen Konsumenten abzugrenzen. Im Marketing spricht man mit Bezug auf Prestige-Marken deshalb auch häufig von Positionierungsgütern. Der Wert der Marke wird dadurch bestimmt, wer sie besitzt bzw. wer sie nicht besitzt.

 

Gemäss BrandAssetTM Valuator, der grössten Marken- und Konsumentenstudie, haben diese 20 Marken für Herr und Frau Schweizer am meisten Prestige.

image

Dabei fällt auf: Die 20 prestigereichsten Marken kommen ausschliesslich aus den Bereichen Automobil, Uhren/Schmuck und Fashion und charakterisieren sich durch folgende Gemeinsamkeiten: Sie sind differenziert, nicht alltäglich, polarisierend, elitär und geheimnisvoll.

Wenn Sie das Bedürfnis der Konsumenten nach Prestige für Ihr Marketing nutzen wollen, dann beachten Sie folgende Punkte:

  • Zielgruppe: Definieren Sie nicht nur eine Käufer-Zielgruppe für ihre Prestige-Marke, sondern auch eine Zielgruppe, die Sie ganz klar nicht als Kunden haben wollen.
  • Sichtbarkeit: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kunden auch von jenen gesehen werden, die sich Ihr Produkt nicht leisten können.
  • Preis: Der Preis ist nicht mehr nur der Betrag, den Sie für Ihr Produkt verlangen. Der Preis wird zum Positionierungsinstrument.
  • Exklusivität: Es kommt nicht auf den greifbaren Nutzen Ihres Produkts an. Das soziale Prestige Ihrer Kunden steigt, wenn sie in ihrem Umfeld zu den wenigen gehören, welche Ihr Produkt überhaupt geniessen können.

Beitrag empfehlen

„Generation World” by David Sable / CEO Y&R Worldwide am IAA Luncheon vom 27. März 2012

12. März 2012

In unserer Tätigkeit als Marketers können wir uns heute auf Unmengen von Daten abstützen, welche uns Informationen zu den kleinsten nur denkbaren Segmenten liefern. Aber sehen wir in diesem Datendschungel den Wald vor lauter Bäumen überhaupt noch? David Sable spricht am IAA Luncheon vom 27. März über Generation World. Denn die wirklich grossen und wahren Trends und Entwicklungen erkennt man dann, wenn sie auf eine Vielzahl von Menschen zutreffen unabhängig von Alter, Geschlecht, Sprach- und Landesgrenzen.

So kann man heute nicht mehr zwingend zwischen Jung und Alt unterscheiden, Unterschiede in Werthaltungen, Konsumpräferenzen und Verhalten zwischen den verschiedenen Alterssegmenten verwischen immer mehr.

BlogWebsite_DavidSable_Grafik

* BrandAssettTM Valuator 2011
** Media-Use-Index 2011

Der IAA-Luncheon findet statt am 27. März von 11.30-14.15 im Hotel Savoy Baur en Ville in Zürich. Der Luncheon steht IAA-Mitgliedern und gegen Kostenbeteiligung auch Nicht-IAA-Mitgliedern offen. Mehrinformationen und Anmeldung über http://www.iaa.ch/de/events/2012/753.php

Beitrag empfehlen

Wenn Länder Marken wären…

22. Februar 2012

Länder sind wie Marken. Sie haben ihren eigenen Charakter, erzählen Geschichten und bauen ein Image auf. Im Gegensatz zu Marken sind Länder und ihre Bevölkerung stark mit Klischees behaftet. Inwiefern diese Klischees zutreffen, wissen wir nicht. Doch die Markenstudie BrandAssetTM Valuator (BAV) zeigt u.a. auf, welches Image die verschiedenen Länder bei der Schweizer Bevölkerung haben. Sucht man dann im BAV nach den kommerziellen Marken mit einem ähnlichen Image, ergeben sich durchaus witzige Markenpaare.

KeyVisual

So weist das unbekümmerte, spassige Brasilien ein ähnliches Markenbild aus wie Malibu oder Bacardi Breezer. After Eight steht für das traditionelle, glamouröse und originale England. Durch das andersartige und unabhängige ‚Star‘-Image wirkt die USA ähnlich wie das Fernsehnetzwerk MTV. Mit M&M’s, Smarties und Chupa Chups wird Spanien einem charmanten, freundlichen und sinnlichen Image gleichgesetzt. Und wie sehen die Schweizer ihr eigenes Land? Die höchste Imageübereinstimmung zeigt sich bei wohltätigen Organisationen wie Médecins sans Frontière, Schweizerisches Rotes Kreuz oder WWF – sozial, vertrauenswürdig, visionär und gradlinig/aufrichtig.

Beitrag empfehlen

Brandneue Ergebnisse des BrandAssetTM Valuator 2011

29. Juni 2011

Alle bleibt anders – Der Markenpatriotismus regiert ungebrochen in der Schweiz

image

Traditionsmarken dominieren die Top 20

In den Top 20 der stärksten Marken finden sich auch dieses Jahr viele Schweizer Traditionsmarken wie Appenzeller, Lindt, Ricola und Toblerone. Zu den helvetischen Powerbrands zählt wieder die Migros, die neu gleich mit 3 Marken in den Top 20 vertreten ist. Gegen die Dominanz schweizerischer Lokalmatadore haben es ausländische Player schwer. Nur gerade 5 Marken schaffen es unter die Top 20, darunter die internationalen Powerbrands Google und Coca-Cola.

Die 20 stärksten Marken der Schweiz (alphabetisch geordnet):

image

* Neu in den Top 20, ** Wieder in den Top 20, Weggefallen sind Knorr, Magnum, Nespresso, Nutella, Thomy, Tilsiter

 

 

 

BrandAsset™ Valuator der Young & Rubicam Gruppe: die umfassendste Schweizer Markenstudie

BrandAssetTM Valuator (BAV) ist die umfassendste Markenstudie der Schweiz. Sie erfasst seit 1995, was die Schweizer Konsumenten bewegt. Jährlich werden Schweizer Konsumenten zwischen 18 und 74 zu ihrer Wahrnehmung von mehr als 1’100 Marken und zu ihrer Werthaltung befragt. Die Studie ist für die Deutsch- und Westschweiz repräsentativ. Weltweit wird die BAV-Studie in 49 Ländern durchgeführt, mit mehr als 45‘000 erhobenen Marken.

Besuchen Sie die Website www.brand-asset-valuator.ch und erhalten Sie dort weitere Informationen zum BrandAssetTM Valuator.

Beitrag empfehlen

Wo bin ich?

Sie lesen Beiträge, die tagged wurden mit BAV von Advico Y&R.